Über Maybecks Aktiv Mops Naturpark Bergisches Land 

2015 verstarb der in unserem gemeinsamen Haushalt lebenden Golden Retriever "Carlo" unseres "Opas" im Alter von 15 Jahren. Er hinterließ insbesondere bei unserer damals vierjährigen Tochter eine gewaltige Lücke! Diese war so gewaltig, dass Sie auch eineinhalb Jahre später "IHREN" Carlo so sehr vermisste, dass wir entschieden: "WIR MÜSSEN endlich wieder einen Hund haben!" Doch was für einen?

Wir überlegten als Erstes was wir mit dem Hund machen, wenn wir in Urlaub fahren. Schnell war klar, dass der Hund mit in Urlaub sollte und daher entschieden wir uns für einen kleinen Hund. Was ist uns sonst noch wichtig? Agil soll er sein, familienfreundlich und er sollte noch keine schlechten Erfahrungen gemacht haben. Wir suchten nach kleinen, kinderfreundlichen Rassen. Unsere Wahl fiel auf den "Mops". Wir fanden eine professionelle Mopszüchterin, die wir kurz darauf besuchten.

Unsere erste Begegung mit einer Mopszüchterin: ein GRAUS!

Wir fuhren zu einer Züchterin, die unter anderem damit Werbung machte, dasss auch Herr Martin Rütter schon bei ihr für Dritte Tiere ausgewählt habe.

Neben dem Eindruck, dass die Tiere nicht in der Familie integriert schienen, sondern auf mehrere Räume des (Zucht-) Hauses verteilt waren, hatten diese massive Atemprobleme und röchelten und schnauften. 

Wir waren regelrecht erschrocken und auf unsere Nachfrage erzählte Sie uns, was man mit den Hunden alles nicht machen kann:

Möpse vertragen weder Hitze noch Kälte. Aufgrund Ihrer kurzen Beine wären sie zu nah am Boden, daher brauchen sie im Winter einen dicken Mantel und im Sommer können sie den Temperaturausgleich über die Zunge nicht so gut regeln.  Schnell war klar, dass ein Mops kein geeigneter Begleiter beim Joggen und Reiten ist. Auch beim Spielen mit Kindern ist er schnell außer Atem.

Wir fuhren enttäuscht nach Hause. Da uns der Mops und sein fröhliches rassetypisches Wesen sehr zusagte, recherchierte Tobias abends noch im Internet über mopstypische Krankheiten und wurde auf den "ZKR Retromops" aufmerksam.  Wir hatten das Glück, bei Ulf Mathey uns die 7 Wochen alte "Alice" ansehen zu dürfen. Sie war eigentlich schon reserviert, doch die Dame hatte abgesagt, da die kleine Maus ihr zu lebhaft war. Das schien uns genau das Richtige zu sein. Für unsere lebhafte Tochter brauchten wir auch einen lebhaften Hund. Wir fuhren mit einem guten Gefühl nach Dessau und schlossen Alice sofort in unser Herz. Ein paar Wochen später zog Alice dann bei uns zu Hause ein.

Vorgeschichte:

Wir Maybecks sind schon immer mit Tieren aufgewachsen. Während Tobias seine Kindheit mit eigenen Katzen und jede freie Minute auf dem Bauernhof mit Schwein, Rind, Enten, Hühnern und HUNDEN verbrachte, hat Sylvana Ihre Kindheit auf den Reiterhöfen der Umgebung verbracht. 

1987 bekam Tobi mit 15 Jahren dann endlich seinen ersten 5 Monate alte Tierheim-Hund Wuschel - einen Rottweiler-Schäferhund-Mix - wie sich später rausstellte mit einigen psychischen Macken, die nicht änderbar waren, da der Hund Panikattacken bekam. Kurz danach, 1988, kam dann noch der Welpe, Gina, ein Windhund-Schäferhund-Mix des Blumengeschäfts dazu. Gina war eine Handaufzucht ab der 5. Woche, da Ihre Mutter die 11 Welpen nicht alle versorgen konnte. IHR Wurf musste "GEHEIM" bleiben, da der sehr teure weiße ZUCHT-Schäferhund Rüde durch das Techtelmechtel mit der Windhund-Schäferhund-Mix Dame ja Schaden genommen haben könnte. Ab da hatten Züchter für mich ein Rad ab.

In den Folgejahren bekam Tobias immer wieder für ein paar Wochen zusätzliche Gast- und Problemhunde, mit denen er arbeitet und Erziehungsdefizite ausbügelte.

Gina beschütze Wuschel als die Größere, Agilere und so gelang es uns, Wuschels unvorhersehbare Panikattacken mit Gina als Hütehund zu kontrollieren. Wuschel wurde aufgrund eines zwar 1988 frühzeitig entdeckten, aber trotzdem unoperablen Tumors mit 6 Jahren aufgrund von Schmerzen eingeschläfert. Gina verbrachte dagegen Ihre Zeit bis zu ihrem Ende mit fast 15 Jahren bei uns. 

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