Unterschied Retro- und Altdeutscher Mops

Ziel:

Eine längere Nase, längerer Hals sowie Hautfalten im Gesicht, die die Nase und Augen weniger bedecken, zudem grundsätzlich hochbeiniger, weniger korpulent, agiler und sportlicher. So entsteht wieder ein ursprünglicher Mops, wie er auf alten Stichen und Bildern abgebildet ist. Das Zuchtziel ist, ein gesunder, agiler und sportlicher Begleithund aber mit all den geschätzten Eigenschaften des Mops.

Möglichkeit 1:

Der Altdeutsche Mops ist durch eine Selektion der eigenen Rasse bzw. Einzucht weniger geschädigter Möpse aus dem Ausland- hier häufig die USA  gezüchtet. 

Möglichkeit 2:

Der Retromops hingegen entstand (je nach Züchter und Zuchtverband) aus einer gezielten Kreuzung von Mops und Parson Russell-Terrier (ZKR Retromos), Pinscher oder Beagle. Er ist also eine Art "gewollter" Mischling, mit niedrigem Anteil der eingekreuzten Rasse. Diese Erweiterung des Genpools hat insbesondere für die krankhaften Veränderungen viele Vorteile.

Exkurs Jagdtrieb:

Jeder hat hat in seinem Wesen als Überlebensstrategie den Jagdtrieb. Sicherlich manche Rassen mehr, andere weniger. Reinrassige Möpse sind  wohl eher aufgrund er schlechten Atmung nicht in der Lage, diesem Trieb zu folgen. Das Wesen als wesentlicher Bestandteil des Zuchtziels wird sicherlich nicht durch das Einkreuzen von Fremdblut so beeinflusst, dass der RetroMOPS zum Jagdhund mutiert, sondern zu einem mobilen und agilen Begleithund, der am Leben seiner Familie teilnehmen kann.

Das Ziel ist bei allen dem Grunde nach identisch! 

Über eine verantwortungsvolle und geplante, nachvollziehbare und am Ergebnis orientierte Zucht der Rasse Mops wieder eine gesunde Zukunft ohne Leid zu ermöglichen. Hierbei soll der Charakter und das Aussehen des Mops nicht leiden, die positiven Eigenschaften sich also erhalten, während insbesondere die gesundheitlichen Probleme wie Atmung, Knieproblemen (Patellaluxation), Merle, Myelopathie, Linsen-Luxation, Maligne Hyperthermie, Mops-Enzephalitis, Keilwirbel und HD über Zuchtselektion zurückzudrängen.

Das Problem: 

Viele der Erkrankungentraten erst durch Zuchtselkektion und die damit verbundene Reduzierung des Genpools auf. Insofern scheint der Weg des Einkreuzens eine zwingende Notwendigkeit.

Oder haben Sie oder Ihr Tierarzt jemals von einem Straßenhund (seit vielen Generationen gemischte Gene) gehört, der mehrere der oben genannten rassetypischen Erkrankungen aufweist?

Obwohl viele verantwortungsvolle Züchter dieses Ziel eint, trennt diese der Weg dorthin oder auch persönliche Empfindungen (Profilneurosen) von Führungspersonen in Vereinen und Verbänden, immer wieder meinen, dass NUR Sie und IHR Verband den einzigen Weg gefunden haben oder die ersten waren, die das Problem erkannten und bekämpften! 

Statt sinnvoll die Vereine und Verbände notfalls gegen den VDH zu einen, mischt jede sein eigenes Süppchen! Schade.

Wir unterstützen jedoch ausdrücklich die Bemühungen der nachfolgenden Verbände und Vereine (alphabetsche Reihenfolge):




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